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AWG Kanton Luzern

27. Januar 2012
Ferieninitiative schwächt Luzerner KMU

Auf den ersten Blick ist sie verlockend, auf den zweiten Blick eine Mogelpackung: Die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“, die am 11. März 2012 zur Abstimmung gelangt. Im Interesse der Luzerner KMU-Betriebe und der Mitarbeitenden empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft AWG Kanton Luzern die Initiative zur Ablehnung.

Kleine und mittlere Betriebe KMU haben es im Moment nicht leicht: Die Wirtschaft stagniert, die Zukunftsaussichten sind ungewiss, die Produktionskosten in der Schweiz hoch, dazu kommt der überteuerte Franken. Die Forderung nach zusätzlichen Ferien kostet sechs Milliarden Franken. Das kann die Schweizer Wirtschaft im aktuell schwierigen Umfeld nicht verkraften. Die Schweizer Unternehmen sind trotz hoher Löhne konkurrenzfähig, weil die Arbeitsproduktivität hoch ist. Dieser Produktivitätsvorteil darf nicht mit unsinnigen Ferienbestimmungen riskiert werden.

Abgesehen davon stimmt die Gleichung „mehr Ferien = weniger Stress“ nach Auffassung der AWG nicht. Im Gegenteil. Wer in weniger Zeit dieselbe Leistung bringen muss, steht unter erhöhtem Druck. Bi.

 
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